Dr. Sonja Jähnig - Wissenschaftlerin / Arbeitsgruppenleiterin
Dr. Sonja Jähnig

Dr. Sonja Jähnig ist Forschungsgruppenleiterin am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB, Berlin), Abteilung Ökosystemforschung. Sie hält ein Diplom in Umweltwissenschaften und promovierte an der Universität Duisburg-Essen. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Auswirkungen globaler Veränderungen in Flussökosystemen, großskalige Verteilungsmuster der Biodiversität im Süßwasser und der Gesundheit von Flüssen, sowie Merkmale und Funktionen in Flussökosystemen. Sonja ist und hat sich aktiv in einer Reihe von europäischen und internationalen Projekten beteiligt, die unteranderem von der DFG und dem BMBF (Derzeit: GLANCE) finanziert worden und sind und vor allem an der Schnittstelle zwischen der Hydrologie und Hydrogeologie interessiert sind. Darüber hinaus leitet sie im Projekt AQUACROSS das Arbeitspaket 7 - „Forecasting Biodiversity and Ecosystem Service Provision“ und ist an den Arbeiten zu den Arbeitspaketen 3, 4, 5 und 8 beteiligt.

Forschungsinteressen

  • Globaler Wandel in Fließgewässern
  • Großräumige Biodiversitätsmuster
  • Ökologische Eigenschaften und Funktionen in Fließgewässern

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Dr. Jens Kiesel - Wissenschaftler
Dr. Jens Kiesel

Dr. Jens Kiesel ist Wissenschaftler in der Arbeitsgruppe von Dr. Sonja Jähnig. Seine Hauptforschungsinteressen liegen in der Simulation von hydrologischen, hydraulischen und ökologischen Prozessen in Fließgewässern. Er arbeitet an deren Verknüpfung auf verschiedenen Skalen, um aquatische Ökosysteme modelltechnisch erfassen zu können. Im Projekt GLANCE untersucht er die Auswirkungen des globalen Wandels auf hydrologische und hydraulische Prozesse.

 

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Katherine Irving - Doktorandin
Katherine Irving

Titel der Arbeit: Verbesserung der Global Change Projektionen für Makrozoobenthos

Der wesentliche Fokus dieser Arbeit liegt auf der Weiterentwicklung der prädiktiven Fähigkeiten von Artenverteilungsmodellen für in Fließgewässern lebende Makroinvertebraten.

  • Ziel ist es die Sensitivität von benthischen Makroinvertebraten für bestimmte Umweltbedingungen zu bestimmen, die Resultate hieraus sollen zu einer Spezies orientierten Integration der stärksten Einflussfaktoren für die Verbreitungsgebiete beitragen.
  • Die Anwendung von Zukunftsprognosen extremer hydrologischer Ereignisse sowie der Landnutzung, soll eine detailliertere Darstellung von Flussökosystemen liefern, um eine schlüssigere Abschätzung der Verschiebung von Verbreitungsgebieten benthischer Makroinvertebraten zu ermöglichen.

Das Verständnis über die treibenden Kräfte in der Verbreitung von benthischen Makroinvertebraten wird bei der Unterstützung künftiger Managemententscheidungen und zur Abschwächung des globalen Wandels in Flüssen maßgeblich sein. Die Ergebnisse dieser Studie werden unser ökologisches Wissen über benthische Lebensgemeinschaften in Flusssystemen, unter dem Einfluss des globalen Wandels, weiter voranbringen, und gleichzeitig die Vorhersagekraft von Modellen zur Artenverteilung verbessern.

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Karan Kakouei - Wissenschaftler (ehem. Doktorand)
Karan Kakouei

Titel der Arbeit: Bestimmung und Quantifizierung der Abflusseigenschaften für Makrozoobenthos in fließenden Gewässern

Unter der Annahme, dass in vielen Flüssen im Zuge des globalen Wandels ein geringerer Abfluss zu erwarten ist, ist es überraschend, dass nur wenig über die ökologischen Bedürfnisse von in Flusssystemen siedelnden Makrozoobenthos bekannt ist. Die eher deskriptiven Umwelteigenschaften sind nur eingeschränkt in der Lage die Auswirkungen von Änderungen im Abfluss zu quantifizieren. Daher sollten in dieser Arbeit die quantitativen Präferenzen der lotischen Invertebraten in Bezug auf die Strömungsverhältnisse ("Abfluss Charakteristika") für Mitteleuropa bestimmt werden.

Die Basis der Analysen bilden zwei Datensätze:

  1. hydrologische Langzeitdaten basierend auf Daten von 365 Pegel-Messstellen in Deutschland (jeweils 10 hydrologische Indices – Ausmaß, Zeitpunkt, Dauer, Rate und Häufigkeit von Abflussänderungen)
  2. Ergebnisse der Beprobung von benthischen Invertebraten (774 Probenahmestellen) in 3 unterschiedlichen Flusseinzugsgebieten in Deutschland

Mit Hilfe von hierarchisch logistischer Regressionsmodellierung wurden die Präferenzen der Invertebraten für eine Vielzahl hydrologischer Begebenheiten (wie z.B. min./max./Optimum des individuellen Antwortwertes der einzelnen Taxa) bestimmt

Die im Zuge dieser Arbeit erzeugten Ergebnisse ermöglichen die quantitative Beschreibung der Antworten von Taxa auf Abflussänderungen, welche wertvolle Informationen für die ökologische Modellierung und Vorhersage zu Auswirkungen von Abflussänderungen liefern.

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Martin Friedrichs - Doktorand
Martin Friedrichs

Artverteilungsmodelle spielen für das moderne Naturschutzmanagement und die effektive Naturschutzplanung eine immer wichtigere Rolle. AVMs ermöglichen eine Abschätzung der potenziellen räumlichen Verteilung von Arten auf großen räumlichen Skalen. Damit gemachte Vorhersagen vertrauensvoll in dem Naturschutzmanagement und der Naturschutzplanung genutzt werden können, ist es notwendig mögliche Unsicherheiten zu erfassen und zu minimieren. In meiner Arbeit konzentriere ich mich auf die Unsicherheiten in AVMs, welche durch die modellierte räumliche und zeitliche Skala in die Modellvorhersagen eingebracht wird. Nachdem diese Unsicherheiten erfasst wurden, fließt dieses Wissen in einen Naturschutzplanungsprozess ein, um zukünftige Naturschutznetzwerke mit größerer Erfolgswahrscheinlichkeit implementieren zu können.

Titel der Arbeit: Uncertainties in species distribution models: effects of spatial and temporal scales on future predictions

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Annett Wetzig - Technikerin
Annett Wetzig

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