Trägerinstitut

Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) ist das bundesweit größte Forschungszentrum für Binnengewässer. Wir erarbeiten die wissenschaftlichen Grundlagen für die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Gewässer, bilden den wissenschaftlichen Nachwuchs aus und beraten Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit in Fragen des Gewässermanagements.

Neben den disziplinär ausgerichteten Forschungsabteilungen werden am IGB die Forschungskompetenzen in drei abteilungsübergreifenden Programmbereichen gebündelt: Aquatische Biodiversität, Aquatische Grenzzonen und Interaktion Mensch-Gewässerökosystem.

Die Langzeitforschung am Stechlin- und Müggelsee sowie an der Spree ist einzigartig für Deutschland und als Grundlage in der Klimafolgenforschung unverzichtbar. Am IGB arbeiten Wissenschaftler mehrerer Disziplinen unter einem Dach. In dieser Form ist das Institut einzigartig in Europa: Hydrologen, Chemiker, Mikrobiologen, Limnologen, Fischökologen und Fischereibiologen können so praktisch Tür an Tür gemeinsam Themen aus verschiedenen Perspektiven untersuchen. Etwa 200 Wissenschaftler, technisches Personal und Verwaltungsangestellte arbeiten an den Standorten in Berlin und Neuglobsow.

Das IGB wurde 1992 aus drei Vorläuferinstitutionen gegründet und gehört seitdem zur Leibniz-Gemeinschaft. Zusammen mit sieben weiteren Berliner Leibniz-Instituten arbeitet das IGB administrativ unter dem Dach des Forschungsverbundes Berlin e.V.
Wie alle Leibniz-Institute, wird auch das IGB zu gleichen Teilen von Bund und Land finanziert. Zusätzlich wirbt es Drittmittel ein.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des IGB