Untersuchungsgebiete

Tiefland - Treene

Die Treene
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Der Tieflandfluss Treene liegt im Norden Schleswig Holsteins und ist der größte Zufluss der Eider. Die Geländehöhen im Einzugsgebiet liegen zwischen 2 und 80 mNN und der mittlere Abfluss bis zum betrachteten Pegel Treia ist 3m³/s, bei einer Einzugsgebietsfläche von ca. 480km². Das Einzugsgebiet wird mit ca. 80% der Fläche landwirtschaftlich genutzt, aufgrund dessen große Teile des Gewässernetzes künstlich verändert und Niederungen drainiert wurden. Die Treene ist ein sandgeprägter Tieflandfluss mit Kiesanteilen und mit vereinzelten, naturnahen und frei mäandrierenden Abschnitten.

(Abteilung Hydrologie und Wasserwirtschaft, CAU Kiel. 2014. Entwicklung eines integrierten Modells zur Prognose der langfristigen Entwicklung abiotischer Rahmenbedingungen und Lebensgemeinschaften für Gewässermanagement und Klimafolgenforschung. Schlussbericht für das BMBF.)

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Mittelgebirge - Kinzig

Mittelgebirge - Die Kinzig
Die Kinzig (zum Vergrössern bitte klicken)

Der Mittelgebirgsfluss Kinzig liegt in Hessen und fließt östlich von Frankfurt a.M. in den Main. Das Einzugsgebiet liegt in der deutschen Mittelgebirgsregion, mit Geländehöhen von 98 bis 627mNN. Der mittlere Abfluss beträgt ca. 10m³/s bei einer Einzugsgebietsfläche von 1060km². Fast die Hälfte des Einzugsgebietes ist mit Wald bedeckt und ca. 30% werden landwirtschaftlich genutzt. Der Verlauf der Kinzig wurde in städtischen und landwirtschaftlich intensiv genutzten Bereichen künstlich verändert, es befinden sich aber noch zahlreiche natürliche und dynamische Abschnitte in Wäldern und deren Randbereichen. Die Kinzigtalsperre liegt im oberen Drittel des Einzugsgebietes und ist unter Anderem für den Hochwasserschutz von Bedeutung.

(Abteilung Hydrologie und Wasserwirtschaft, CAU Kiel. 2012. Hydrologische und hydraulische Untersuchungen im Kinzig-Einzugsgebiet. Im Auftrag von Senckenberg, Forschungsinstitute und Naturmuseen.)

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Alpin - Ammer

Alpin - Die Ammer
Die Ammer (zum Vergrössern bitte klicken)

Der alpine Fluss Ammer liegt in Südbayern in den nördlichen Kalkalpen mit Geländehöhen von 533 bis 2185mNN. Im Oberlauf besitzt die Ammer Wildbachcharakter mit starkem Gefälle und kiesig-steinigen Substraten. Sie fließt durch die Ammerschlucht in den Ammersee, dessen Abfluss als Amper in die Isar mündet. Der mittlere Abfluss der Ammer beträgt ca. 16m³/s bei einer Einzugsgebietsfläche von ca. 710km². Nahezu die Hälfte des Einzugsgebietes wird landwirtschaftlich, hauptsächlich als Grünland, genutzt und weitere 45% sind mit Wald bedeckt. Ungefähr die Hälfte des Fließweges der Ammer sind deutlich bis stark verändert, wobei nahezu 50% einen naturnahem Zustand aufweisen.

(Kunstmann, H., Krause, J. and Mayr, S. 2006. Inverse distributed hydrological modelling of Alpine catchments. Hydrology and Earth System Sciences 10: 395-412)

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